Quittenparty

Meine Schwiegermutter hat einen Quittenbaum. Und da sie gerade im Urlaub ist, sollte ich mir mal die Quitten holen, damit die nicht verkommen.

Also haben wir Quitten gesammelt.

Ganz ehrlich: Ich wusste das Quitten an Bäumen wachsen, weil Schwiegermutter erzählte, dass sie Quittenbäume hat. Aber weiter habe ich mich nicht damit auseinander gesetzt. Jetzt weiß ich: Sie sehen aus wie eine gelbe Mischung aus Apfel und Birne und fühlen sich an wie harte Pfirsiche. Meine Mom erklärte mir, dass Quitten gut für die Verdauung sind und bei Erkältung helfen sollen. Auch gut zu wissen 🙂

Nach 15 Minuten hatten wir dan also ca 3 Kilo der, in meinen Augen, hässlichen gelben Früchte eingesammelt und waren auf dem Heimweg. Und was mache ich jetzt damit? Roh kann man die ja nu nicht essen, oder?

Da ich bereits in den letzten Wochen einige Erfahrungen mit dem mrmeladekochen gemacht hatte, und dank Wikipedia wusste, dass die Quitte sogar indirekt die Namensgeberin der Marmelade ist (von portugiesisch marmelo für Quitte, aus dem griechischen melimelon „Honigapfel“) lag es nah, die gelben Dinger genau dazu zu verarbeiten.

Ich sach euch, die sehen zwaraus wie Äpfel, aber sie sind verdammt hart. Nach einiger Zeit hatte ich ca 1 Kilo in Würfelchen zerlegt und am Ende kam ein leckerer Brotaufstrich dabei heraus.

Nebenbei hatte ich noch versucht Quittenmuffins zu machen. Da das aber absolut in die Hose ging, wollen wir da nicht weiter drüber reden…

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