Steckrübe

Kennt Ihr Steckrüben?

Ich kannte sie bis jetzt nur als Zugabe zur Kartoffelsuppe, aber sonst war es jetzt nicht so wirklich das erste Gemüse, dass mir eingefallen wäre.

Bis jetzt.

Vor  ein paar Tagen kaufte ich im Supermarkt ein, da sah ich, dass Steckrüben im Angebot waren. Naja, und die Menschen kauften sie auch. Vor mir standen 5 Leute an der Kasse, und 4 Steckrüben lagen auf dem Band. Na, wenn es so viele Fans gibt, können die ja gar nicht so schlecht sein, oder?

Am Nachmittag traf ich dann eine ältere Nachbarin, und im Gespräch meinte sie zu mir, ob ich gesehen hätte, dass der Supermarkt gerade Steckrüben im Angebot hätte. Ich sagte, dass ich das wohl gesehen hätte, aber keine Ahnung hätte, was ich damit dann anfangen soll. Naja, da die Steckrübe „nach den Krieg“ extrem beliebt war, konnte mir meine Nachbarin mit haufenweise Rezepten geben, und auch einige Einblicke in Ihre Kindheit, und die Geschichte der Stadt im Nachkriegsdeutschland.

Die großen Vorteile der Steckrübe: Sie sind leicht anzubauen, und bringen ordentlich Ertrag. Sie können lange geerntet werden, da man sie einfach in der Erde lassen kann, und auch danach halten sie sich noch lange im Keller.

Vom Gechmack her sind  Sie ist recht neutral. Kocht man Sie mit etwas, das mehr „Geschmack“ hat, und nimmt sie den Geschmack prima an und verstärkt ihn teilweise noch. Und einen Tipp möchte ich euch noch weitergeben: Nehmt nicht die ganz Großen. Erstens sind diese extrem schlecht klein zu bekommen, und zweitens werden sie, je größer sie werden, um so geschmackloser. Stckrüben könen bis zu 2 Kilo schwer werden. Am besten schmecken Sie, wenn sie zwischen 700 g und 1000 g sind.

Rezeptideen gefällig?
Ihr braucht:
– eine Steckrübe
– Gemüsebrühe
– Salz,
– Pfeffer
– Muskatnuss
– Kräuter (Ich hatte gefrorene Petersilie benutzt)

  • Die Steckrübe schälen, in kleine Würfel schneiden und in einen Topf geben.
  • Die Brühe in Wasser auflösen, Salz, Pfeffer und Muskatnuss großzügig dazu geben.
  • Nun so viel Brühe zu den Steckrüben würfeln hinzu geben, dass sie leicht bedeckt sind, und das ganze dann so lange aufkochen, bis die Steckrüben weich sind. Aber Achtung: wenn ihr sie zu weich werden lasst, werden sie bitter!!
  • Dann einen Teil der Brühe abnehmen, aber aufbewahren, dann die Kräuter dazu geben.
  • Die Steckrübenwürfel mit einem Pürierstab pürieren. Sollte die Konsistenz noch nicht so schön sein, einfach etwas Brühe wieder dazu geben.

Eine Variante wäre, 2-3 Karotten noch dazu zu geben. Das ergibt dann einen leicht süßlichen Karottengeschmack.

Ich mag dazu ganz gerne Räucherfisch, Pilze aus der Pfanne oder einfach nur Kresse. Aber man kann das Püree genau so nutzen, wie man normalerweise Kartoffelpüree benutzt.

Ich hoffe, ich konnte euch für dieses wundervolle Gemüse ebenfalls begeistern!!

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s