[VBS Hausmesse] Dekoeier mit Décopatch

Als Kinder haben wir es sicher alle mal gemacht: Ein Luftballon aufgepumpt und dann rundherum mit Kleister und Zeitungspapierschnipsel beklebt. Daraus entstanden Laternen und Pappmaché-Schweinchen..

Etwas später war dann „Serviettentechnik“ in, und warscheinlich haben auch einige von euch alle möglichen Dinge mit den Bildern von Servietten beklebt..

Eine Mischung aus diesen beiden Techniken soll nun laut VBS (Verdener Bastelshop) der neue Basteltrend werden.Ich habe es bei der Hausmesse in einem der angebotenen Workshops einmal ausprobieren können:

Das Ganze nennt sich Décopatch, und ich muss doch sagen: Hey, das macht wirklich Spaß und ist nur halb so viel Schmiererei wie ich in Erinnerung hatte..

decopatch2

 

Aber wie funktioniert das Ganze denn nun:

Man braucht: Das Décopatch-Papier (3 Blatt ca 3€), den Décopatch-Kleber (ab 4,00€ für 70g), eine Unterlage, einen breiten Pinsel, ggf. ein Schälchen  für den Kleber und das Stück, das man bekleben möchte.

Zuerst wird das spezielle Décopatch-Papier in kleine Stücke zerrupft. Für mein ca 13cm großes Pappmaché-Ei brauchte ich ungefähr 1 DIN-A4-Stück vom Papier. Das Papiere ist um einiges fester, als zum Beispiel Serviettenpapier und lässt sich daher schon etwas einfacher verarbeiten. Es lassen sich nicht nur Schnipsel verarbeiten, sondern natürlich auch Motive ausschneiden und aufkleben. Allerdings sind hier zumindest bei so runden Gegenständen wie meinem Ei Grenzen gesetzt.

decopatch3

Nachdem man dann genügend kleine Schnipsel gerupft hat, kann es mit dem Aufkleben los gehen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das Papier den Kleber nicht durchsuppen lässt. Das heißt, zuerst wird  ein kleines Stück Ei grundiert, dann mit dem Pinsel ein Schnipsel aufgenommen und aufgeklebt, und dann nochmal oben drüber gestrichen. Und Stück für Stück entsteht so eine gleichmäßige Schnipselfläche.

Mit dem Originalkleber, den ich beim Workshop verwendet habe,dauerte es ca 1/2 Stunde bis mein Ei so trocken war, dass ich es anfassen und mitnehmen konnte, nach 3 Stunden war es gut durchgetrocknet.

Der Originalkleber ist wasserdicht, das heißt wenn er trocken ist lässt sich das beklebte Stück auch mal feucht abwischen. Das einzige, was mich stört: Der Klebstoff ist weiß und wird erst beim trocken durchsichtig. Das macht es teilweise schwierig, wenn man wie ich weißes Papier verwendet, alle Lücken zu sehen.

Einen Vorteil hat das Papier: Dadurch, dass es relativ dick ist, müssen solche dunklen Untergründe wie mein Ei nicht vorher grundiert werden.

Zusätzlich gibt es auch noch verschiedene Klarlacke, beispielsweise auch einen „Hypoallergen“, mit dem man Schmuckstücke, die ja nah am Körper getragen werden, noch einmal versiegeln kann. Aber auch die üblichen matten oder glänzenden Lacke gibt es.

Ich glaube, dass diese Basteltechnik nicht nur Erwachsenen, sondern vor allem auch Kindern ab dem Kindergartenalter Spaß macht. Der Kleber ist lösemittelfrei, auf Wasserbasis und riecht nicht penetrant.

Ich habe mir überlegt, mal ein altes Holztablett, das langweilig auf dem Küchenschrank liegt, zu bekleben. Ich glaube, das wird ein echter Hingucker 🙂

Was meint ihr? Wird das ein Trend?

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